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Rätsel, Aktivitäten & Ausflugstipps für Familien

Will­kom­men auf unse­rer Fami­li­en­sei­te und viel Ver­gnü­gen auf unse­rem ver­gnüg­li­chen Wis­sens­par­cours durchs «mag»!

Rätsel «Lückentext»

In die­sem Rät­sel haben wir euch eini­ge der span­nends­ten Fak­ten des Hefts zusam­men­ge­fasst – aller­dings ist in jedem Satz ein Wort ver­lo­ren gegan­gen. Sucht gemein­sam die feh­len­den Wör­ter in den Arti­keln, Bil­dern und Bild­un­ter­schrif­ten und füllt die Lücken aus (Ä = Ä). Das mar­kier­te Lösungs­wort ver­rät euch, wel­cher Vogel zum Vogel des Jah­res 2026 gewählt wur­de!

1 Schlupf­wes­pen legen ihre Eier bei­spiels­wei­se in Blatt­läu­se, _______ oder die Eier ande­rer Insek­ten.

2 Von den _______ kennt man welt­weit schon rund 100’000 Arten. Geschätzt wird aber,  dass es sogar bis zu 900’000 ver­schie­de­ne Arten geben soll.

3 Am 7. Janu­ar 1889 erschüt­ter­te ein _______ die gan­ze Ost­schweiz. Häu­ser wur­den beschä­digt  und Spie­gel zer­spran­gen, aber die Men­schen und Tie­re kamen zum Glück mit einem Schre­cken davon.

4 Biber kön­nen viel bewir­ken: Mit einem ein­zi­gen _______ kön­nen sie einen gan­zen Fluss umlei­ten.

5 Bei einer archäo­lo­gi­schen Aus­gra­bung im Thur­gau wur­den eini­ge Din­ge gefun­den, die ein Mensch vor 3500 Jah­ren gesam­melt hat: Neben Schmuck, Waf­fen und Amu­let­ten auch die _______ eines  Ammo­ni­ten und eines Hai­fisch­zahns!

6 Olga Möt­te­li war ein beson­de­rer Mensch: Sie war die ers­te _______, die ein Natur­museum in der Schweiz lei­te­te. Und dies, obwohl sie als Mäd­chen nicht ein­mal die Kan­tons­schu­le besuch­te.

7 Das Natur­museum Thur­gau besitzt eine 100 Jah­re alte Samm­lung von 19 ver­schie­de­nen Boden­ar­ten.  Sie zeigt nicht nur, wie die Böden in unter­schied­li­chen _______ aus­se­hen, son­dern auch, wel­che Pflan­zen wo am bes­ten wach­sen.

8 Neben ihrer Lei­den­schaft für Moo­se inter­es­sier­te sich Olga Möt­te­li auch beson­ders für _______. Sie leg­te eine gros­se Samm­lung von Häus­chen an, die sie sorg­fäl­tig bestimm­te, sor­tier­te und abzeich­ne­te.

9 Schlupf­wes­pen sind schlecht erforscht, da vie­le Arten sehr _______ sind.

10 Für die Natur sind durch Biber über­schwemm­te Gebie­te sehr wich­tig: Es ent­ste­hen vie­le neue _______ für ande­re Lebe­we­sen.

Aktivität «Auf zu den Bibern!»

Biber sind scheue Tie­re und nicht leicht zu beob­ach­ten. Ein paar Tricks (und etwas Glück) hel­fen dabei, eine ganz beson­de­re Begeg­nung zu ermög­li­chen. Viel Erfolg bei euren Biber-Exkur­­sio­­nen!

Wo: Bei einem Gewäs­ser, an dem Biber aktiv sind – am bes­ten bei einem bekann­ten Fäll­platz, Damm oder Bau.

Wann: Biber sind däm­me­rungs­ak­tiv. Ihr soll­tet euch also kurz vor Tages- oder Nacht­an­bruch an eurem Beob­ach­tungs­pos­ten bereit machen. Und dann heisst es Geduld haben. Mit viel Glück kann man Biber manch­mal auch tags­über beob­ach­ten.

Wie: Biber sehen nicht sehr gut, ihre Nasen und Ohren sind dafür umso bes­ser. Ihr dürft also bun­te Klei­der tra­gen, soll­tet euch aber lang­sam und lei­se bewe­gen und so wenig Düf­te (Par­fum, Mücken­spray, Son­nen­creme, …) wie mög­lich tra­gen, um die Tie­re nicht zu stö­ren | Meist tau­chen Biber ab, sobald sie die Men­schen bemer­ken und schla­gen dabei als War­nung mit dem Schwanz aufs Was­ser. Oft kom­men sie nach eini­gen Minu­ten an einer ande­ren Stel­le wie­der an die Ober­flä­che | Gut hin­schau­en: Bei schwim­men­den Tie­ren ist nur der Kopf sicht­bar | Fern­glas nicht ver­ges­sen!

Galerie «Biberspuren gesucht!»

Unser aktu­el­ler Bericht erzählt, dass Biber durch Ver­än­de­rung ihres Lebens­raums vie­len ande­ren Tier- und Pflan­zen­ar­ten nüt­zen. Ihre Spu­ren sind dabei leicht zu erken­nen: Biber fäl­len Bäu­me durch Abna­gen des Baum­stamms mit den Zäh­nen, wodurch die typi­sche San­d­uhr-Form ent­steht.

Habt ihr auch schon mal sol­che Biber­spu­ren gefun­den? Schickt uns doch ein Foto davon an redaktor@tng.ch, das dann online auf unse­rer Gale­rie gezeigt wird!

Tipp: Am bes­ten sind Biber­spu­ren im Win­ter zu fin­den. Dann fäl­len Biber beson­ders fleis­sig Bäu­me, um an Nah­rung zu gelan­gen.

Gale­rie «Biber­spu­ren»

Noch kei­ne Biber­spu­ren vor­han­den. Jetzt ein Bild ein­rei­chen: redaktor@tng.ch

Aus­flugs­tipp «Natur­museum»
… und wenn ihr einen Biber, sei­nen Bau oder sei­ne Spu­ren aus nächs­ter Nähe anschau­en wollt, dann besucht das Natur­museum Thur­gau in Frau­en­feld!

Natur­museum Thur­gau
Frei­e­stras­se 24
8510 Frau­en­feld
naturmuseum.tg.ch